3. Platz bei den 12h von Bathurst

Eine starke Leistung und einen beachtlichen Start in die diesjährige Saison lieferte am Samstag das Mercedes-AMG Team Triple Eight während der 12h von Bathurst. Das Team um Maximilian Götz, Shane van Gisbergen und Jamie Whincup hatte sich im Vorfeld des Rennens für Doppelstints entschieden, um besser in den Rhythmus zu kommen und die Konzentration hoch halten zu können. Für seinen guten Lauf im ersten Rennen der Intercontinental GT Challenge erntete das neue 2020er Modell der Mercedes-Reihe Lob vom Team.

Den Start machte noch bei Dunkelheit Maximilian Götz, der gleich zu Beginn ein gutes Tempo erreichte und damit von der Startposition 8 auf Position 7 vorrücken konnte. „Bei meinem zweiten Stint kämpfte ich mit einer ungeladenen Waffe“, bedauert Götz. Neben fehlender Traktion im Kurvenausgang machten die abgenutzten Reifen des Mercedes-AMG GT3 das Bremsen und Lenken zu einer anspruchsvollen Herausforderung. „Das war eines der schwierigsten Dinge in meinem ganzen Leben und meiner Karriere“, so der vor kurzem 34 Alt gewordene Uffenheimer. Seiner Leistung taten die nachteiligen Bedingungen dennoch keinen Abbruch: Am Ende seines Stints konnte er sich bis auf Platz eins vorkämpfen und übergab das Cockpit in Führung liegend an seinen Teamkollegen Whincup.

Gezeichnet war der Saisonauftakt auf dem Mount Panorama Circuit vor allem durch spektakuläre Unfälle: Gleich fünf Mal krachte es auf der Strecke heftig, wobei vier Autos komplett zerstört wurden. „Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so viele Autowracks gesehen“, blickt Teamkollege Whincup auf die 12h zurück. Von Zwischenfällen wie diesen blieben Götz, van Gisbergen und Whincup trotz abgefahrener Reifen verschont. „Bei unserem Rennen hatten wir nicht ganz das Tempo“, bedauert er. Sein Maximum konnte das Mercedes-AMG Team beim Saisonauftakt in Bathurst dennoch herausholen.

Durch eine Rückversetzung des Mercedes-AMG Teams GruppeM rückte das Mercedes-AMG Team Triple Eight nur Minuten vor Ende des Rennens um eine Position vor: Während eines ungeplanten Reifenwechsels, schaltete Fahrer Raffaele Marciello den Motor nicht Reglement-gerecht aus und handelte seinem Team damit eine 30-Sekunden-Strafe ein. Vom ursprünglich zweiten Platz fiel das Mercedes-AMG Team GruppeM dadurch auf den sechsten Platz zurück. Einen überraschenden dritten Podiumsplatz feierten Götz, van Gisbergen und Whincup dadurch schließlich am Ende der 12h von Bathurst.

Den Siegern der 12h von Bathurst, M-Sport Bentley, gratuliert das Mercedes-AMG Team abschließend: „Glückwunsch an die Jungs, sie haben den Sieg verdient“.