HTP WINWARD Motorsport wieder in den Top-10

HTP WINWARD Motorsport wieder in den Top-10

Rang 6 für den Mercedes-AMG GT3 von Ellis/Marciello in Rennen 1 des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring, viel Pech für ihre Teamkollegen Dontje/Götz. HTP WINWARD Motorsport hat im Samstagsrennen des ADAC GT Masters auf dem Nürburgring erneut ein Top-10-Ergebnis gefeiert. Philip Ellis (27, Zug/CH) und Raffaele Marciello (25, Zürich/CH) steuerten ihren in den blau-weißen Knaus-Farben designten Mercedes-AMG GT3 mit der Startnummer 48 auf den sechsten Rang. Ihre Teamkollegen Indy Dontje (27, Alkmaar/NL) und Maximilian Götz (34, Uffenheim) blieben in der „MANN-FILTER Mamba“ mit der 47 dagegen ohne Punkte.

Auch auf der Traditionsrennstrecke in der Eifel war die Leistungsdichte in der „Liga der Supersportwagen“ beeindruckend, was sich insbesondere im morgendlichen Qualifying zeigte. Vier Zehntelsekunden Rückstand auf die Pole-Position für Ellis und deren sechs für Dontje bedeuteten die Startpositionen 10 und 17. Nicht weniger als 26 der insgesamt 35 GT3-Rennwagen von sieben verschiedenen Herstellern lagen auf dem 3,629 km langen Kurs innerhalb einer Sekunde.

Mit einer konstanten Fahrt sowie einem gut getimten und exekutierten Boxenstopp arbeiteten sich Ellis/Marciello im Verlauf der 39 Rennrunden bis auf den sechsten Rang nach vorne und sammelten damit zehn wertvolle Punkte für die Meisterschaft. „Wir haben das Maximum aus unserem Paket herausgeholt“, konstatierte Marciello. „Wir sind sehr zufrieden mit der Platzierung und den Punkten, aber es gibt noch viel zu tun. Das Grip-Niveau allgemein war heute nicht optimal, es hat überall ein bisschen gefehlt. Das gilt es nun sorgfältig aufzuarbeiten, damit wir morgen hoffentlich noch weiter vorne mitmischen können.“

Einen völlig verkorksten Renntag erlebten ihre Teamkollegen im Schwesterauto. Zwar lag die Mamba nach einem guten Startstint von Dontje und einem ebenfalls perfekten Boxenstopp bereits an neunter Stelle, als Götz von einem übermotivierten Mitbewerber im Heck getroffen und umgedreht wurde. Eine Durchfahrtsstrafe wegen eines Vergehens beim Pflicht-Boxenstopp tat ihr Übriges. Am Ende blieb ein enttäuschender 26. Schlussrang. Routinier Götz haderte ebenfalls etwas mit der Performance seines Boliden: „Im Mittelsektor zählen wir zu den Allerschnellsten, was zeigt, dass die Balance des Autos gut ist, aber vor allem im ersten Sektor verlieren wir auf der Bremse viel Zeit. Wir geben uns alle Mühe, um herauszufinden, was da los ist, um morgen früh gut gerüstet ins Qualifying gehen zu können.“

Teamchef Christian Hohenadel war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: „Wir sind noch nicht ganz da, wo wir hinwollen, aber Fahrer und Team haben einen guten Job gemacht, und ohne die Missgeschicke hätte auch die 47 gute Chancen auf einen Top-10-Platz gehabt. Das große Thema bleibt das Qualifying. Es fehlt nicht viel, aber in dieser unglaublich hart umkämpften Rennserie sind es eben Nuancen, die den Unterschied zwischen Pole Position und Startplatz 10 ausmachen.“

Das zweite Ein-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring wird am morgigen Sonntag um 13.10 Uhr gestartet. Der Sportsender SPORT1 überträgt das komplette Geschehen in der „Liga der Supersportwagen“ wie immer live.

Wir haben aktuell ein bisschen den Wurm drin und suchen noch den Fehler. Trotzdem lief das Rennen zu beginn sehr gut, sind bis auf Platz 9 vorgefahren und wurden dann leider von einem Markenkollegen rumgedreht. Der zusätzliche Fehler in der Boxengasse durch den wir die Drive Trough Penalty bekommen haben hat dann natürlich sein übriges getan.

Maximilian Götz
Fotos: Maria Bauer Photography. Nutzung zur redaktionellen Verwendung frei.
Weitere Informationen unter: www.htp-winward.de