Erneut starker Auftritt von Maximilian Götz mit HTP WINWARD Motorsport

Fulminante Aufholjagd von Götz/Dontje belohnt mit Platz 5 im zweiten Lauf des ADAC GT Masters auf dem Lausitzring.

Maximilian Götz und das Team HTP WINWARD Motorsport hat einen guten Abschluss des vorletzten Rennwochenendes zum ADAC GT Masters 2020 auf dem Lausitzring hingelegt.

Nach einem durchwachsenen Qualifikationstraining, in dem der Mercedes-AMG GT3 der deutsch-texanischen Mannschaft den idealen Moment verpassten, um bei stetig wechselnden Fahrbahnverhältnissen seine schnelle Runde zu drehen, arbeiteten sich Maximilian Götz (34, Uffenheim) und Indy Dontje (28, Alkmaar/NL) in der „MANN-FILTER Mamba“ im Rennen auf feuchter Piste fulminant nach vorne. Im Verlauf der 60 Rennminuten machte das deutsch-niederländische Duo nicht weniger als 15 Positionen gut und kreuzte die Ziellinie am Ende an starker fünfter Stelle. 

Maximilian Götz brannte ein wahres Anfangsfeuerwerk ab und kehrte auf Position 14 aus der ersten Runde zurück.

Obwohl der Mercedes-AMG GT3 mit der Nummer 47 nach dem zweiten Rang vom Vortag mit 20 Kilogramm Erfolgsballast unterwegs war, überholte der Franke in der Folge einen Gegner nach dem anderen und übergab den markant gelb-grünen Rennwagen kurz nach Halbzeit an siebter Position liegend an Kollege Dontje.

Der Niederländer knüpfte mit einer starken Fahrt nahtlos an die Performance seines Kollegen an, profitierte darüber hinaus von Strafen gegen zwei Mitbewerber jeweils wegen Vergehen beim Pflichtboxenstopp und fuhr nach einer Rennstunde auf einem tollen fünften Schlussrang über die Ziellinie. 

„Am Anfang bin ich richtiggehend explodiert“, grinste Routinier Maximilian Götz hinterher. „Wir hatten bewusst einen etwas höheren Luftdruck gewählt, um die Reifen rasch ins Arbeitsfenster zu bekommen um gleich so weit wie möglich nach vorne zu kommen. Das hat perfekt funktioniert. Allerdings tat ich mich nach vier, fünf Runden dann entsprechend etwas schwerer. Letztlich hat aber alles so geklappt, wie wir es uns vorgestellt hatten – sogar noch ein bisschen besser. Dass wir von Startplatz 20 aus so weit nach vorne kommen, hätte ich nicht unbedingt erwartet. Schade, dass unsere Wettervorhersage im Qualifying nicht ganz gepasst hat. Ich bin überzeugt, wir hätten auch heute um die Podestplätze mitkämpfen können. Umso motivierter sind wir nun fürs Saisonfinale in einer Woche.“

„Wir haben ein starkes Rennwochenende gezeigt, aber auch hie und da richtig Pech gehabt“, fasste Teamchef Christian Hohenadel zusammen. „Im Qualifying hat unser Timing leider nicht gepasst, und wir alle wissen, wie schwierig es ist, sich in diesem Klassefeld nach vorne zu arbeiten. Umso höher ist die Leistung von Maximilian und Indy einzuschätzen. Für Raffaele und Philip tut es mir sehr leid. Auch sie hätten die Pace gehabt, um vorne mitzufahren. Aber wenn 30 GT3-Boliden sich nach dem Start zu sortieren versuchen, kriegt man eben schon mal einen Treffer ab. Nun wollen wir unsere gute Performance hier zum Saisonfinale in Oschersleben mitnehmen und dort wieder um die Podestplätze mitkämpfen. Zu verlieren haben wir schließlich nichts mehr.“

Das Saisonfinale der „Liga der Supersportwagen“ steigt am kommenden Wochenende (7./8. November) in der Motorsport Arena Oschersleben. SPORT1 überträgt das komplette Geschehen aus der Magdeburger Börder live.